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5 Factories – Worker Control in Venezuela
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5 Factories – Worker Control in Venezuela



Dieser Film ist nicht in USA verfügbar.

In ihrem zweiten Film über die politischen und sozialen Veränderungen in Venezuela (nach VENEZUELA VON UNTEN->LINK), betrachten Azzellini und Ressler in 5 FABRIKEN die Veränderungen in der Industrielandschaft des Landes. In Venezuela haben sich die Beschäftigten verschiedene Formen der Mit- und Selbstverwaltung erkämpft, die durch Kredite der Regierung unterstützt werden. Der Wandel wird am Beispiel von fünf Großunternehmen dargestellt, an einer Aluminiumhütte, einem Textilunternehmen, einer Tomatenfabrik, einer Kakaofabrik und einer Papierfabrik.

Filminformation

Originaltitel: 5 Fábricas
Sprachfassung: Spanisch mit deutschen UT, Spanisch mit englischen UT, Katalanische Fassung
Produktionsland: Österreich
Jahr: 2006
Länge: 81 Min.
Farbe
Regie: Dario Azzellini, Oliver Ressler
Drehbuch: Dario Azzellini, Oliver Ressler
Kamera: Volkmar Geiblinger
Schnitt: Dario Azzellini, Oliver Ressler
Tonmischung: Rudi Gottsberger
Musik: Dario Azzellini, Oliver Ressler
Darsteller/Mitwirkende: José Luis Acosta, Luis Alfonso, Luis Alvarez, Aury Arocha, Zulay Boyer, Carolina Chacón, Eleuterio Córdova, Hugo Favero, Manrique Gonzales, Dulfo Guerrero, Rowan Jiménez, Carlos Lanz, Marivit Lopez, Rigoberto López, Willys Lugo, Gonzalo Maestre, Luis Mata Castillo, Domingo Meléndez, Edith Mendoza, José Gregorio Moy, Carmen Ortíz, Alexander Patiño, Santos Pérez, Juana Ruíz, Elio Sayago, José del Carmen Tapias, Leslie E. Turmero
Produktion: Dario Azzellini, Oliver Ressler, Eduardo Daza

www.ressler.at


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Zum Inhalt

„Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens“

„Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens“, erklärt Rigoberto López von der Textilfabrik „Textileros del Táchira“ in San Cristóbal. Die Maschinenarbeiterin Carmen Ortíz erklärt „In der Kooperative zu arbeiten ist viel besser, als für andere zu arbeiten. Arbeitest du für andere, dann bist du Sklave der anderen.“ Die Leute, die in den fünf Fabriken arbeiten, sprechen hier über alternative Organisationsweisen und Modelle der Arbeiterkontrolle. Die Mechanismen und Schwierigkeiten der Selbstverwaltung werden ebenso geschildert wie die alltäglichen Abläufe der Produktion. 5 Factories – Worker Control in Venezuela

Die Situation in den fünf Fabriken ist sehr unterschiedlich.

Doch hier wie dort wird aktiv nach neuen Produktions- und Lebensmodellen gesucht. Das hat nicht nur konkrete Verbesserungen für die Arbeiter und Arbeiterinnen zur Folge. Aury Arocha, Laboranalystin der Ketchup-Fabrik „Tomates Guárico“, erklärt, dass der Unterschied zwischen einem Unternehmen mit sozialer Produktion und einem kapitalistischen Unternehmen darin besteht, dass die Kooperativen „für die Gemeinschaft und im Sinne der Gesellschaft arbeiten.“

Carlos Lanz,

Präsident der zweitgrößten Aluminiumfabrik Venezuelas, Alcasa, formuliert dieSchlüsselfrage: „Wie kann ein Unternehmen im Rahmen des kapitalistischen Systems den Weg in Richtung Sozialismus einschlagen?“ 5 Factories – Worker Control in Venezuela Der Film schließt mit einer ausführlichen Sequenz aus einer Leitungssitzung von Alcasa, einem Unternehmen mit 2.700 Arbeitern, in der über Mitverwaltung und die angestrebten Veränderungen der Produktionsverhältnisse diskutiert wird.

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Filmkommentare:

Alexis  24.05.2010

A very interesting film about the socialist revolution in venezualians goods industry trough occupation and self-administration by the workers with the support of the government!