Filmkommentare:
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Schneiders Büro ist das Epizentrum einer analog elektronischen Klangkultur. Schneiders Büro war, bis zum Umzug nach Kreuzberg im Sommer 2009, auch einer der letzten authentischen Orte in Berlin Alexanderplatz, die nichts mit der Shopping-Center-Unkultur zu tun haben. TOTALLY WIRED befragt Schneiders Kunden, die offenbar allesamt auch Fans sind, und besucht die Klangdesigner, deren Wundermaschinen in Schneiders Büro den Musikerinnen und Klangtüfftlern angeboten werden. Dazu zieht der Film weite Kreise um den Alexanderplatz. An diesen liegen auch München, Manchester oder Göteborg.
Originaltitel: Totally Wired
Sprachfassung:
Englisch
Produktionsland: Deutschland/Großbritannien/Schweden
Jahr: 2007
Länge: 85 Min.
Farbe
Regie: Niamh Guckian Ahern
Drehbuch: Niamh Guckian Ahern
Kamera: Niamh Guckian Ahern
Schnitt: Therese Dalton
Tonmischung: Séan Higgins
Musik: Maho Masuda
Darsteller/Mitwirkende: Andreas Schneider, Dieter Doepfer, Ken Macbeth, Wowa Cwejman, Daniel Miller, Ricardo Villalobos, Magda, Cassy, Max Loderbauer, Antony Rother, John Tejada, Jessica Rylan
Produktion: Niamh Guckian Ahern
Festivals: 2009: transmediale, Berlin; 2008: Dis-Patch Belgrade; DEAF, Dublin
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In Schneiders Büro findet man die Spitzenprodukte der analog elektronischen Musikmaschinen. Die internationale Topadresse für Synthesizer, die in einem unscheinbaren Büro am Berliner Alexanderplatz bis Sommer 2009 zu finden war, kennt nur ein kleiner Kreis von Musikern, die mit elektronischen Maschinen arbeiten. Interessant dürfte dieser Film auch für sie sein, denn TOTALLY WIRED lässt die Hersteller der Geräte, ihre Benutzer und Soundexperimentatoren sowie ihren Chefverkäufer über ihre Arbeit sprechen.
Andreas Schneider, Chef des Elektronikmusikinstrumentenhandels Schneiders Büro
Für uns, die wir uns schon mal fragen, wie diese verrückten Sounds entstehen, wirft TOTALLY WIRED ein Licht auf die Welt, in der eine Handvoll Musiker und Techniker fernab von Musikindustrie und Medienkonzernen mit Leidenschaft ihr Ding machen. Und was ist ansteckender als Leidenschaft?
wohl eine Domäne der Jungenskultur innerhalb der Jugendkultur, wird nun von einer Frau erforscht. Und Regisseurin Niamh Ahern entdeckt natürlich im Kosmos der Synthesizer-Sounds auch höchst engagierte junge Frauen wie beispielsweise Jessica Rylan, die Erfinderin des „Little Blue Boy“.
