Zur Situation der Mapuche 2010

Zur Situation der Mapuche 2010
Seit dem Erdbeben am 27. Februar dieses Jahres, einem der schwersten in der Menschheitsgeschichte, hat sich die Lage der Ureinwohner im Süden Chiles noch einmal dramatisch verschlechtert. Denn besonders betroffen war die Region Bío-Bío, in der ein Großteil der Mapuche lebt. Um bei solchen Naturkatastrophen schneller und vor Allem unkomplizierter Hilfe leisten zu können, ist es üblich den Notstand aus zu rufen. Wie Jose A. Mariman - ein Mapuche, der am Metropolitan State College in Denver (USA) Spanisch lehrt - berichtet, wurden aber einige ländliche Mapuche-Ortschaften in der nicht nur vom Erdbeben, sondern auch von einem Tsunami heimgesuchten Region von der chilenischen Regierung nicht als Notstandsgebiet deklariert. Auf Grund dessen kommt dort so gut wie keine Hilfe an. Weder nationale und schon gar keine internationale, da sich alles auf das nicht von Mapuche bewohnte Territorium konzentriert. Damit spitzt sich die Lage dort weiter zu. (more…)




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